Sport-Club Rhauderfehn

von 1956 Langholt e.V.

Sportverein in Rhauderfehn baut ein neues
Sanitär-, Umkleide- und Sozialgebäude
(Sportheim)

Man darf sich gerne fragen, warum ein Sportverein mit gut 1000 Mitgliedern
sich solch ein Projekt antut. Ein ehrenamtlicher Vorstand aus berufstätigen
branchenfremden Personen; kein Architekt, der helfend zur Seite steht.
Im Nachhinein betrachtet hätten wir vieles besser machen können, und doch
sind wir stolz auf das, was wir mit dem Bau des Clubheimes geleistet haben.

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Erdgeschoss drehen


Dachgeschoss drehen


Stand: Fertigstellung

So fing alles an und nahm seinen Lauf:

- Das Grundstück an der Kirchstrasse ist vermessen.

- Der Erbbaurechtsvertag ist unterschrieben. Antritt 01.07.2009.

- Baubeginn noch im Juli vorgesehen. Zunächst wird der Pavillion abgebrochen.

- Die Bauzeichnung und Statik sind erstellt

- Der Bauantrag ist gestellt

- Die Anträge auf Bezuschussung sind beim KSB und der Gemeinde gestellt. Der Sportausschuss der Gemeinde hat 51 TEUR bewilligt. Antrag jetzt beim Verwaltungsausschuss.

- Darlehensaufnahme bis zu 140 TEUR durch die Mitgliederversammlung am 24.04.2008 beschlossen. Eine Finanzierungszusage der Sparkasse liegt vor.

- 20. Mai: Die ersten Finanzierungsanfragen sind gestellt.

- 4. Juli: Der SCR darf sich das Dach des maroden Pavillions holen. 12 Helfer (einschließlich Elvira, die für die Verpflegung gesorgt hat) decken bis in den frühen Nachmittag das Dach ab und bringen die Dachsteine zum Sportplatz, wo das Dach des Umkleidegebäudes erneuert werden soll. Den Helfern, denen die Aktion Spass gemacht hat, herzlichen Dank.

- 12. Juni: Die Sparkasse erteilt eine Finanzierungszusage, Konditionen allerdings verbesserungsfähig. Von unserer Hausbank, der Volksbank Westrhauderfehn, bislang noch keine Nachricht.

- 23. Juni: Termin bei der Volksbank. Die Volksbank tut sich schwer, das Sportheim aufgrund des Standortes zu finanzieren und bittet um Darstellung der Hintergründe für den ungewöhnlichen Standort, die ich gerne nenne. Leider ohne Erfolg, die Volksbank nimmt von der Finanzierung Abstand.

- 30. Juni (Mitteilung der Gemeinde vom 14. Juli): Der Verdewaltungsausschuss der Gemeinde bewilligt den beantragten Zuschuss, leider aber nur in Höhe von 51 TEUR (beantragt waren 79 TEUR). Zum Vergleich: Fresena Ihren hat von der Gemeinde Westoverledingen 150 TEUR erhalten. Da wir die Kosten hoch kalkuliert haben gehen wir davon aus, dass wir das Projekt auch mit dem reduzierten Zuschuss verwirklichen können.

- Anfang Juli nehme ich mit Kollegen von der Olb Kontakt auf. Alle Förderprogramme werden durchleuchtet. Wir finden ein Programm, dass zu uns passt. Die OLB bietet auch die Vorfinanzierung der Zuschüsse zu einem deutlich unter der Sparkasse liegenden Zinssatz an. Leider haben wir vom KSB und der Gemeinde noch immer keine Zusage für die beantragten Zuschüsse.

- 28. Juli: Der Landkreis Leer hat die Baugenehmigung erteilt.

- In der Vorstandssitzung vom 05. August beschließen wir die Annahme des Angebotes der OLB, da die Sparkasse kein verbessertes Angebot vorlegt.

- Die Zinsen scheinen noch etwas nach unten zu gehen. Wir warten noch einige Tage mit der Antragstellung für den öffentlichen Kredit und siehe da, wir können einen nochmals deutlich reduzierten Zinssatz erzielen.

- Ich versuche, bei einigen Stiftungen noch Fördergelder zu bekommen, leider ohne Erfolg.

- 12. August: Das Amtsgericht hat die lange ersehnte Eintragung des Erbbaurechtes vorgenommen. Sofort senden wir die Mitteilung an den KSB, da die Eintragung eine Voraussetzung für die Förderung durch den Landessportbund ist. Die Darlehensverträge werden erstellt und die Grundschuld am Erbbaurecht bestellt.

- Anfang September: Ich lasse mir noch einmal von Herrn Schüür (KSB) bestätigen, dass seitens des KSB keine Bedenken gegen den Baubeginn bestehen. Bei der ARAG wird eine Erweiterung der Deckungssumme in der Haftpflichtversicherung beantragt. Die obligatorischen TEUR 260 reichen für den Bau des Sportheimes nicht aus. Wir schließen darüber hinaus eine Bauleistungsversicherung und Gebäudeversicherung ab. Der Gemeinde zeigen wir den Baubeginn an. Bezüglich Heizung, Elektro und Sanitär werden einige Unternehmen um entsprechende Vorschläge gebeten, wie die Ausstattung am sinnvollsten ist.

- 16. September: Der Bau wird ausgewinkelt. Wir danken der Firma Steenhoff für die kostenlose Bereitstellung des Bauzaunes.

- 18. September: Die Fundamente werden ausgehoben.

- 20./21./22. September: Nach Einbringung des Eisens werden die Fundamente betoniert.
13.00 Uhr: Der Beton ist drin. Den fleißigen Helfern herzlichen Dank.

- 30.September: Im Urlaub erreichen mich folgende Bilder der gerade gegossenen Bodenplatte (Bild: Hanneken). Der Technik sei Dank! Auch im Ausland ist man informiert.

- 18.Oktober: Der Rahmen des Untergeschosses steht.

- 24.Oktober: Der Bau ist soweit, dass die Balken der Zwischendecke aufgelegt werden können. Wiederum klappt es mit den Eigenleistungen.

- 27. Oktober: Gestern hat die Verblender-Kolonne die Arbeit aufgenommen. Zu viert geht es zügig voran.

- Freitag 31. Oktober: Der Verblender steht bis zur ersten Decke. Firma B & P Bohmann hat schnell gearbeitet.

Mittlerweile hat auch die finanzierende OLB ihr Schild aufgehängt. Und so sieht es von innen aus:

- 13. November 2009

Das zweite Geschoss wird aufgestellt:

Es wird genagelt und geschaut ...nicht immer können alle helfen.

Wieder einmal gab es viele hilfsbereite Kräfte, die beim Aufstellen der Wände auch benötigt wurden.

Obwohl Freitag der 13. war, hat wieder einmal alles gut geklappt.

- Samstag 14. November

Jetzt geht es zunächst nur noch mit dem Kranwagen weiter.

Teil für Teil wird nach oben befördert. Während dessen beginnen innen die ersten Helfer damit, das Wasser nach draußen zu befördern.

Oben wird das "3-D-Puzzle" zusammengefügt, und unten wartet "Mann" geduldig auf den nächsten Auftrag.

Einige "Bodenständige" versuchen, den "Luftakrobaten" etwas Nahrung zu reichen. Eindeutig die Abwehrhaltung: Der Kranwagen kostet Geld.

Und so wird halt weiter am großen "Puzzle" gearbeitet, bis gegen abend dann die letzten Teile ohne Unterstützung des Kranwagens eingesetzt werden können.

Und so sieht es am Sonntag, dem 15. November aus:

Wieder einmal ist der Himmel bedeckt und es regnet.

Auf den Bildern ist die wahre Größe des Vereinsheimes nicht zu erkennen. Keine Sorge, die Fenster werden noch schön rechteckig ausgeschnitten und oben rechts bleibt auch kein Durchgang. Wir sind gut im Plan - zu Weihnachten sollten die Dachpfannen liegen und der Bau geschlossen sein.

- 28.11.2009
Zur Zeit geht es nur mühsam voran. Damit weiter am Dach gearbeitet werden kann, muss erst noch ein Stahlträger eingebaut werden. Mal sehen, wann dieser fertig ist.

- 07.12.2009
Die Fenster und Türen werden wir wohl vor Weihnachten doch nicht mehr bekommen. Am Samstag soll der Stahlträger fertig sein. Da das Wetter in letzter Zeit recht bescheiden ist, geht es auch nur schleppend bei den Verblendern weiter.

 

- 02.03.2010
Gute zwei Monate hatte der Winter uns fest im Griff, unser Zeitplan ist damit nicht mehr einzuhalten. Ende letzter Woche konnten die Verblender zuende gemauert werden. Fenster und Türen sind ausgemessen, hoffen wir dass diese jetzt zügig erstellt und eingebaut werden. Noch hängen dicke Wolken über dem neuen Vereinsheim und ein Ende des Winters ist nicht in Sicht.

- 13.03.2010
Das Gebäude ist komplett verblendet, Fenster und Türen sind eingesetzt. Auch im Innenausbau kommen wir voran.



- 20.03.2010
Heute waren wieder viele Hände erforderlich, um das Dach einzudecken. Das Wetter spielt ganz gut mit und so schaffen wir es, die 300 qm Dachfläche einzudecken. Und so sieht es jetzt aus:

- 08.02.2011
Fast ein Jahr ist nun schon vergangen, seit das Dach eingedeckt worden ist. Seit dem sind viele Handwerkerstunden und auch Eigenleistungsstunden insbesondere in den Innenausbau des Gebäudes eingebracht worden.

Das Gebäude ist zwischenzeitlich über viele Hindernisse ans Abwassersystem und die Oberflächenentwässerung angeschlossen.

Innen werden die letzten Rigipsplatten zur Zeit angebracht. Ein besonderer Dank gilt Heinz Oltmanns, Herbert Heyen
und "Puschi" Theodor Meiners, die Hermann Hanneken jetzt schon seit Monaten unermüdlich zur Seite stehen, aber
natürlich auch den anderen Helfern, die sich mit mehr oder weniger Einsatz am Bau des Sportheimes beteiligt haben.

Das Dach des Gebäudes ziert seit Ende 2010 eine 17 KWP-Fotovoltaikanlage, die Mitte Januar in Betrieb gegangen ist und dafür sorgt, daß wir unseren Energieverbrauch zum Teil selbst decken können. Aufgrund der erheblichen Eigenleistungen konnten wir uns diese Anlage aus den vorhandenen Finanzierungsmitteln leisten; und so wird die PV-Anlage hoffentlich lange Jahre dazu beitragen, daß wir die Mitgliedsbeiträge stabil halten können.

Die Stromleitungen sind inzwischen verlegt, ebenso die Heizungs- und Wasserrohre. In der 7. KW will der Maler mit dem Spachteln anfangen und dann wird hoffentlich sehr zügig auch der Estrich eingebracht werden. Der Stahlrahmen für die Treppe ins 1.OG ist bestellt.

Draußen soll es so bald wie möglich mit der Auskofferung der Terrasse und Zuwegung weitergehen. Wenn es ans Pflastern geht, sind wieder viele Helfer erforderlich. Interessenten dürfen sich schon jetzt gerne melden.

Wir sind guter Dinge, daß wir unsere nächste Mitgliederversammlung im August im neuen Versammlungsraum abhalten können.

- Sommerferienbeginn 2011

Der Traum von der ersten Mitgliederversammlung im neuen Sportheim ist ausgeträumt. Die Bauarbeiten für die neuen Parkplätze haben begonnen. Die Mitgleiderevrsammlung ist in den September verschoben, aber wir werden wohl auch diesen Termin nicht halten können. Diebe haben uns ein Regenrinnen-Fallrohr gestohlen. Anschließend noch ein Einbruch in das neue Vereinsheim - Verbrecher interessiert die Gemeinnützigkeit unseres Sportvereines nicht. Wenn jemand etwas bemerkt hat (z.B. unbekannte Baufahrzeuge oder Personen), bitte melden!

- 23. August 2011

Die Malerarbeiten sind abgeschlossen, der Bodenbelag im Bewegungsraum und Büro in Auftrag gegeben.

- 21. November 2011

Jetzt wird es eng, wenn wir rechtzeitig zu den Weihnachtsfeiern noch fertig werden wollen. Noch immer fehlen die Bodenbeläge im Bewegungsraum, Büro und Jugendraum; in den Umkleideräumen gibt es noch keine Sitzgelegenheiten, die Treppen sind nicht eingebaut und auch sonst gibt es noch einige kleinere Arbeiten zu erledigen. Den Parkplatz vor dem Gebäude hat die Gemeinde fast fertiggestellt. Um das Sportheim werden wir zur Abgrenzung einen Zaun ziehen. Der Termin für die Einweihung steht jetzt fest: am 15. Januar wollen wir entgültig alles fertig haben.

- 10. Dezember 2011


Zu dritt stellen wir den Zaun auf. Der nasse Boden bereitet einige Probleme und zwischendurch gibt es auch noch einen Schauer. Um 17.30 Uhr ist es so dunkel, dass wir aufhören müssen.

Anfang der kommenden Woche soll der Jugendraum tapeziert sein; dann geht es auch mit dem Zaun weiter und die Treppen sollen eingebaut werden.

- 15. Januar 2012

Es ist so weit: Das Sportheim soll heute in einer Feierstunde mit geladenen Gästen seiner Bestimmung übergeben werden. Wir haben um göttlichen Besitand gebeten, aber das der Tag in jeder Beziehung so schön werden würde, damit hatte niemand gerechnet. Das neue Sportheim erstrahlt mit der Ausschmückung im Licht der Sonne, ein Auftakt nach Maß. den nachbar ein herzliches Dankeschön für den tollen Türkranz.

Innen sind wir leider noch nicht ganz fertig geworden. Aber man sagt ja, ein Haus wird nie richtig fertig! Aber bitte, treten Sie ein. Herzlich Willkommen in unserem neuen Sportheim!

Die Umkleideräume, zwei an der Zahl. Bis zu vier Mannschaften können sich hier umkleiden und in den angrenzenden Duschräumen nach dem Sport wieder "gesellschaftsfähig" machen.

Der "Übungsleiterraum", ein Treffpunkt für alle Vereinsmitglieder.

Sanitärraume gibt es neben den Duschen insgesamt 6. Dieser Einblick sollte reichen.

Steigen Sie mit uns hinauf bis zum Dach?

Wir machen einen Zwischenstop in der 1. Etage. Unser Bewegungsraum, in dem während der Woche Übungsstunden im Hallensport stattfinden, ist für die anstehende Einweihung bestuhlt und hergerichtet. Die Bestuhlung haben wir aus dem Internet, ist stapelbar und die Tische klappbar. Nur so können wir alles auf kleinstem Raum lagern, wenn der Raum im "Regelbetrieb" frei ist. Der Boden ist zur Vermeidung von Verletzungen ein Schwingboden.

Hie werden wir heute die offizielle Einweihungsfeier haben. Und auch die Küche wird heute noch stark zum Einatz kommen:

Ein kurzer Blick Richtung Büro, bevor und Toiletten, bevor wir ins Dachgeschoss gehen:

Wir sind oben im Jugendraum angelangt.

Neben dem Kickertisch werden wir auch noch einen Billardtisch aufstellen.

Die Einweihungsfeier kann starten:

Ca. 60 geladene Gäste sind unsererr Einladung gefolgt. Nach einer ökumänischen Andacht und der Einsegnung des Gebäudes wurden einige Reden gehalten. nahtlos ging der offizielle Teil in den "Tag der offenen Tür" über. Wir waren wirklich überwältigt von dem Ansturm und em Anklang. Gezählt haben wir die zahlreichen Besucher nicht. Wir schätzen die Zahl aber auf weit mehr als 500. Die Resonanz war toll, die Stimmen durchweg positv. Dies bestärkt uns, das wr bei allen Anstrengungen alles richtig gemacht haben.

 

Text und Bilder (soweit nicht anders angegeben): Joachim Koslitz



Allen unentgeltlichen Helfern gilt unser ganz besonderer Dank!
Was wären wir ohne Euch?

 

Wir danken den Sponsoren
unseres Sportheimes:

Baugeräte Baumaschinen Steenhoff Rhauderfehn

stellt den Bauzaun kostenlos zur Verfügung.

Service Personaldienstleistungen GmbH

sponsort gebrauchte Tische und Schränke.

Volksbank Westrhauderfehn

sponsort uns eine gebrauchte Küche und aus dem Gewinnsparen Spielgeräte für den Jugendraum.

Optiker Keute stiftet die gebrauchte Inneneinrichtung



Wir danken folgenden
am Bau beteiligten

Unternehmen für die gute empfehlenswerte
Zusammenarbeit:

Planer

Finanzierer

Bauunternehmer

Grundleitungen

Regenrohre

Beton

Stahl

Bauzaun

Kran

Verblender

Fuger

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